
Im Rahmen des Kfz-Fachpraxisunterrichts hat die Klasse DTR25A der Berufsbildenden Schule Springe ein praxisorientiertes Projekt zum Thema „Alternative Antriebstechnologien und nachhaltige Energie“ durchgeführt. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse über erneuerbare Energien sowie deren Anwendung im Fahrzeugbereich zu vermitteln und gleichzeitig praktische Fertigkeiten zu fördern.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts war der Bau von Modellfahrzeugen mit dem Fischertechnik-System. Die Schülerinnen und Schüler konstruierten dabei sowohl solarbetriebene Autos als auch Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb. Während der Bauphase setzten sie sich intensiv mit den technischen Grundlagen der jeweiligen Antriebssysteme auseinander, insbesondere mit der Umwandlung und Nutzung von Energie.

Im Anschluss an die Konstruktionsphase wurden verschiedene Messungen durchgeführt. Die Lernenden ermittelten unter anderem elektrische Spannungen und analysierten die Leistungsfähigkeit ihrer Modelle unter unterschiedlichen Bedingungen. Diese praktischen Experimente ermöglichten es ihnen, theoretisches Wissen direkt anzuwenden und ein besseres Verständnis für physikalische Zusammenhänge zu entwickeln.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts waren die Probefahrten mit den selbstgebauten Fahrzeugen. Dabei überprüften die Schülerinnen und Schüler die Funktionalität und Effizienz ihrer Modelle. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und im Unterricht gemeinsam ausgewertet, wodurch auch die Fähigkeit zur Reflexion und Analyse gestärkt wurde.

Neben den praktischen Arbeiten beschäftigten sich die Lernenden auch mit theoretischen Fragestellungen rund um das Thema „Grüne Energie“. Sie setzten sich mit verschiedenen Formen erneuerbarer Energien auseinander, diskutierten deren Vor- und Nachteile und reflektierten deren Bedeutung für die Zukunft der Mobilität.
Im Rahmen dieses Projekts wurden zudem Umweltaspekte intensiv behandelt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein Bewusstsein für nachhaltige Ressourcennutzung und die ökologischen Auswirkungen unterschiedlicher Antriebstechnologien. Dadurch wurde nicht nur fachliches Wissen vermittelt, sondern auch ein verantwortungsbewusstes Denken im Hinblick auf Umwelt und Technik gefördert.
Insgesamt stellte das Projekt eine gelungene Verbindung von Theorie und Praxis dar. Die Klasse DTR 25a konnte sowohl ihre technischen Fähigkeiten als auch ihr Verständnis für nachhaltige Energiekonzepte erweitern und vertiefen.
H. Witzig



